
Berlin, 25.10.2007 | Die Klimawirkung und –Leistung der Landwirtschaft war das Thema der diesjährigen Herbsttagung, da die Ernährung bedeutende direkte Auswirkungen auf das Klima hat. So werden 20 % der Treibhausgase in Deutschland von der Nahrungsmittelproduktion verursacht. Erörtert wurden auch die Folgen der Flächenkonkurrenz zwischen Nahrungsmittel- und Energieproduktion auf dem Acker. Positives Fazit war der Befund, dass der Ökologische Landbau gegenüber der konventionellen Landwirtschaft eindeutig klimaschonender ist. Dabei sind seine Potentiale noch nicht ausgeschöpft. Hier besteht Forschungsbedarf.

Dr. Dietrich Schulz - Fachgebiet Bodennutzung und -bewirtschaftung, Landwirtschaft - Umweltbundesamt

Prof. Dr. Kurt-Jürgen Hülsbergen - Lehrstuhl für Ökologischen Landbau, TU München
BÖLW-Herbsttagung 07_Praesentation_Huelsbergen.pdf (1.137 KB)

Prof. Dr. Stephan Dabbert - Fachgebiet Produktionstheorie und Reccourcenökonomik im Agrarbereich, Uni Hohenheim

Dr. Bernd Uwe Schneider - Lehrstuhl für Bodenschutz und Rekultivierung, TU Cottbus
Bioenergie aus Ökologischem Landbau - Möglichkeiten und Potentiale (Wuppertal-Paper Nr. 91, 1999)
Bioenergie aus ökologischem Anbau_Wolters.pdf (294 KB)
Energie - sinnvoll eingespart - effizient genutzt - nachhaltig produziert. Ein Energiecheck für landwirtschaftliche Betriebe (A. Beste und F. Monderkamp - Büro für Bodenschutz und Ökologische Agrarkultur, 2005)
Energiecheck für landwirtschaftliche Betriebe_Beste - Monderkamp.pdf (604 KB)