Welt im Wandel - Die Bedeutung des Öko-Landbaus für einen neuen Gesellschaftsvertrag

BÖLW-Herbsttagung 2011

Berlin, 26.10.2011 | Bei seiner Herbsttagung stellte der BÖLW ähnlich wie in den vergangenen Jahren wieder eine übergreifende Fragestellung in den Mittelpunkt von Vorträgen und Diskussion: Wie kann eine große Transformation hin zu einer klimafreundlichen Gesellschaft gelingen? Die Referenten betonten die entscheidenen Aspekte eines globalen Wandels sehr eindringlich: Die Menschheit hat die Erde bereits so stark verändert, dass wir vom Zeitalter des Anthropozän sprechen können. Eine Transformation, die ein radikales Umdenken und engagiertes Handeln von Akteuren alle gesellschaftlichen Akteure weltweit verlangt, muss deshalb höchste Priorität in politischen und ökonomischen Entscheidungsprozessen eingeräumt werden. Der Öko-Landbau als nachhaltigem System der Landbewirtschaftung muss auf dem Weg zu einer klimafreundlichen Weltgemeinschaft stärker ausgebaut, seine Potenziale intensiver genutzt werden.

Videodokumentation



Vorträge

Große Transformation - Fokus Gesellschaft & politische Teilhabe
Prof. Dr. Reinhold Leinfelder, WBGU

Der Vortrag basierte auf dem Hauptgutachten des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU):

"Welt im Wandel: Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation" (WBGU 2011)

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Zum Factsheet "Transformation zur Nachhaltigkeit"



Große Transformation - Fokus Praktiker: Unternehmen transformieren
Dr. Franz Ehrnsperger, Neumarkter Lammsbräu

Präsentation (10 Seiten, 1,3 MB)

Impressionen der Tagung