
Berlin, 25.11.2004 | Die Ökologische Lebensmittelwirtschaft hat sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt. Ihr Umsatz ist in Deutschland auf über 3 Mrd. Euro gestiegen. Mit ihren Prinzipien, Lebensmittel hoher Qualität umweltgerecht und naturnah zu erzeugen und zu verarbeiten, konnte sie das zunehmende Interesse der Verbraucher gewinnen und deren Bedürfnis nach solchen Lebensmitteln entsprechen. Studien zeigen, dass dieses Potenzial bei weitem noch nicht ausgeschöpft und weiteres Wachstum möglich ist. Diesem Potenzial stehen strukturelle Defizite, hoher bürokratischer Aufwand, Preisdruck und schwierige politische Rahmenbedingungen gegenüber. Diese Hemmnisse behindern die weitere Entwicklung. Neben der aktiven Verbesserung der Rahmenbedingungen gilt es die Spannung zwischen Potenzialen und Hemmnissen durch geeignetes Marketing zu überwinden. Die Tagung stellte sich der Frage, wie die Besonderheiten und Stärken der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft vom einzelnen Betrieb individuell genutzt werden können, um wiederum die gesamte Ökologische Lebensmittelwirtschaft weiterzuentwickeln und auszudehnen.

Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender BÖLW
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Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, Vorsitzende des Ausschusses für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft im Dt. Bundestag
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Ulrich Walter, Geschäftsführer Lebensbaum GmbH
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Prof. Dr. Stephan Dabbert, Universität Hohenheim
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Dr. Udo Lackner, Prokurist, CMA
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Dr. Götz E. Rehn, Geschäftsführer AlnaturA GmbH
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Dieter Jungjohann, Edeka Markt Flensburg
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Ewald Braden, Allianz Versicherungs-AG Deutschland
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