Berlin, 30. Oktober 2008. Der Vorsitzende des BÖLW, Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, gratulierte nach Bekanntwerden der Personalentscheidung der CSU der Abgeordneten Ilse Aigner zu ihrem neuen Amt als Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Er meldete dringenden Gesprächsbedarf an, der sich sowohl aus der bisherigen Rolle von Frau Aigner in Gremien des Bundestages als auch aus den anstehenden Verhandlungen in Brüssel ergebe: „Frau Aigner wird unmittelbar mit grundlegenden Richtungsentscheidungen über die Europäische Agrarpolitik konfrontiert werden. Bei der Vorbereitung darauf muss sie die Positionen und Konzepte der Ökologischen Landwirtschaft einbeziehen. Wir bieten unsere Unterstützung und eine konstruktive Begleitung ihres Einstiegs an“, erklärte Löwenstein.
„In der Vergangenheit hat sich Frau Aigner als Forschungspolitikerin für die Agro-Gentechnik stark gemacht. Ihr muss klar werden, mit welchen praktischen Problemen Bäuerinnen und Bauern und die gesamte Lebensmittelwirtschaft hierbei konfrontiert sind. Auch daraus ergibt sich die Notwendigkeit eines Gesprächs“, so Löwenstein weiter. Dies treffe ebenfalls hinsichtlich der dringend erforderlichen Neuorientierung der Agrarforschung zu.
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